Arisierung

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Bearbeitung des Lemmas "Arisierung" von Merle Bieber

Eintrag in der deutschen Wikipedia

abgerufen am 11.6.2010, 22:02 permalink zu "Arisierung"

Formale Analyse

Beschreibung des Eintrages

  • Länge
    • 10.480 Zeichen (1.371 Wörter) total
    • 4.660 Zeichen (599 Wörter) ohne Inhaltsverzeichnis, weiterführende Links, Literatur- oder Einzelnachweise
  • Gliederung und Aufbau
    • Formal:
      • Intro: Erklärung des Begriffs, "Herleitung" des Namens
      • Inhaltsverzeichnis gliedert sich in Geschichte, Film, "Siehe auch", Literatur, Einzelnachweise, Weblinks
      • Alle Punkte werden auf selber Ebene behandelt, es gibt keine Untergliederungen (KRITIK)
  • Sprache
    • Richtigkeit: keine schwerwiegenden RS-Fehler gefunden,Wortwiederholungen, eventuell Satzbau überarbeiten um bessere Lesbarkeit zu ermöglichen. Inhaltliche Fehler (-->"Mit der Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben vom 12. November 1938 fanden die „Arisierungen“ nur noch ihren Abschluss") werden im weiteren Verlauf des Rasters erläutert.
    • Konsistenz/Einheitlichkeit: "stockend" - wirkt nicht wie aus einem Guss
    • Komplexität (Anzahl Wörter pro Satz, Anzahl Buchstaben pro Wort, Anzahl Fremdwörter etc.): Satzlänge variiert - im Durchschnitt 21,5 Wörter/ Satz und 6,7 Buchstaben/Wort; kaum Fremdwörter
    • Stil: stockend, schlecht gegliedert - nicht logisch nachvollziehbar: wechselt zwischen wirtschaftlichem Bezug, prvaten Unternehmen, "erweiterter Ausdehnung" des Begriffs
      • kommt zu keinem "Abschluss" - kein Verweis zu Restitution etc.
    • Plagiate:
      • lt. Copyscape deckt sich 24% des Artikels mit der Seite des "Gelsenzentrums" zum Thema Enteignung
      • ebenso weist die Seite der Uni-Protokolle große Ähnlichkeit mit dem WP Artikel auf - verweist aber auf diesen[1]
  • Illustrationen
    • Art (Grafiken, Karten, Zeichnungen, Gemälde, Tabellen, Statistiken, Photographien etc.): Photographie eines Schriftstücks als "Beispiel für eine beantragte Arisierung der telefonischen Buchstabierung von 1933"
      • eigentlich unpassend, da im Artikel die unterschiedliche "Deutbarkeit" des Begriffes nicht weiter behandelt wird. Der schwerpunkt liegt allerdings auf dem wirtschaftlichem Aspekt, daher wäre ein anderes Motiv passender gewesen.
    • Platzierung und Beschriftung: zu Beginn, auf der Höhe des Bereichs "Geschichte"
    • Häufigkeit: 1
  • Andere Zusatzmaterialien
    • Filme, Audio, Simulationen etc.: keine vorhanden
  • Interne Link-/Verweis-Struktur (intern = Wikipedia, Wikisource etc.)
    • Form (Hypertext, Verweis mit Pfeil in Klammern, Fussnoten etc.)
      • Interne Links: Eigenes Kapitel "Siehe auch" verlinkt zu Arierparagraph = Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, § 3, vom 7. April 1933, Bergier-Bericht (zu Bankkonten in der Schweiz, auch für nachrichtenlose Konten von Einzelpersonen (publ. 1997-2000)), Nürnberger Rassegesetze vom 15. September 1935, M-Aktion (Plünderung jüdischen Eigentums in den besetzten Ländern), Aktion 3 (sog. „freihändiger Verkauf“ von jüdischem Vermögen), Raubgold, Reichsfluchtsteuer (1931, 1934, 1942), Heimeinkaufsvertrag (KZ Theresienstadt), Rechtsberatungsgesetz (eingeführt, um jüdischen Rechtsanwälten ihre Tätigkeit zu erschweren)
    • Verlinkungen innerhalb des Artikels als Hypertext: zT viele Unternehmen die "arisiert" haben
    • Häufigkeit/Menge
      • 47 interene Verlinkungen innerhalb der WP
  • Belege
    • Form (Fussnote, Literaturverweis, Art der Zitation im Text, Verwendung von Zitaten)
      • 4 Fußnoten
        • davon ein Literaturverweis auf Konrad Kwiet: Nach dem Pogrom. Stufen der Ausgrenzung. In Wolfgang Benz: Die Juden in Deutschland 1933-1945. Beck, München 1988
        • Verlinkung zur "Einladung zum Lokalaugenschein im Palais Hohenfels in Hietzing, 70 Jahre danach" der Stadt Wien vom 21.5.2008
        • Verlinkung zu einem Projekt der VHS Hietzing "geraubte Nachbarschaft" vgl. oben
        • Sendeinformation zu "Menschliches Versagen" des SWR
    • Menge
      • 4 Einzelnachweise
    • Gewicht/Bedeutung (Standardwerke, Einzelwerke, wissenschaftliche Literatur, andere Literatur, andere Medientypen)
      • kaum - zwei Verweise sind an der selben Stelle. Fragt sich, wie das Verhältnis zur weiterführenden Litertur/ Links ist?
  • Weiterführende Literatur
    • Menge: 19
    • Gewicht/Bedeutung
      • nimmt etwa ein Drittel des Artikels ein
      • sind größtenteils mit ISBN-Nummer markiert (16 von 19)
      • Literatur aus den Jahren 1966-2009
      • unterschiedliche Gewichtung: allg. Informationswerke sowie spezifischer Fokus auf Städte, Länder oder andere Aspekte (Wirtschaft, Banken, Lebenserinnerungen, Kunstwerke)
  • Weiterführende Links (=externe Links)
    • Menge
      • 2 Zeitungsartikel (Spiegel vom 21.12.1987 und Linke Zeitung vom 24.2.1006)
      • 1 Link zu Google Books: Monika Gibas(Hg.): "Arisierung" in Leipzig [2]
      • 1 Link zu einer externen Seite: "Arisierung" in Witten[3]
    • Form (nur URL, Titel des Zieldokuments, Beschreibung des Inhalts)
    • Art (Link auf Dokument, Link auf Website, Link auf Datenbank)
  • Sonstige Merkmale (redaktionelle Hinweise, Auszeichungen etc. - offene Kategorie)
    • keine

Beschreibung der Metadaten

  • Autor/in - Autor/innen
    • 117 Autoren (35 davon mit IP Adresse); durchschnittlich 1,5 edits pro User
  • Ort? Bestand immer als eigener Artikel
  • Datum (vgl. Versionen)
    • erster Eintrag: 2004-03-09 23:13 von Herbye; mittlerweile übrigens gesperrt, da er andere Benützer beleidigt hat sowie Vandalismus Vorwurf (Juni 2004)
    • letzte/aktuelle Version: 2010-06-08 09:11 von CatMan61
  • Versionen (Quelle: Webpage history)
    • Beschreibung der Versionierungsgeschichte
      • Häufigkeit: 179 edits total, 83 davon Mikrostruktur (46,4%)
      • zeitliche Verteilung:
        • durchschnittlicher Abstand der Änderungen 12,7d
        • durchschnittliche Anzahl an Edits/Jahr: 28,6
        • durchschnittliche Anzahl an Edits/Monat: 2,4
      • Art der Änderungen:
      • Struktur der Co-Autoren/innen: Einige AutorInnen sind nur mit IP-Adresse, andere mit Fantasienamen, andere Namen geben z.T. Aufschluss auf Identität der UserInnen (Vor und Nachname, Geschlecht, etc.), zT auf den Benutzerseiten mit Lebenslauf (Bsp.: Holgerjan: Lehrer im Ruhestand oder Stephan aus K(öln), Jurist mit Schwerpunkt öffentliches Recht/Umweltrecht)
      • evtl. Korrelation des Versionierungsverlaufes mit medialen u. a. Ereignissen: im Moment noch nicht ersichtlich, größte Edit-Zahl aus 2008 - ev. Zusammenhang mit den "Raubkunst" Vorwürfen der Leopold Sammlung? [4]
  • Diskussionen
    • Beschreibung des Diskussionsverlaufs:4 Punkte auf der Diskussionsseite: Enteignung, Behauptung, Eereignisse um die Waffelfabrik Haubold & Richter, Film : Menschliches Versagen
      • Häufigkeit: wenig
      • zeitliche Verteilung: letzter Eintrag vom 6.11.2009
      • Art der Diskussionen (inhaltlich, formal, forschungsgeleitet ...): inhaltlich, bezogen auf Änderungen des Texts - Vorschläge, Rücksprachen. Abgesehen vom Punkt >Behauptung (näheres folgt)
      • Stil der Diskussionen (polemisch, fachlich, konsensual ...): eigentlich konsensual, Abgesehen vom Punkt >Behauptung (näheres folgt)


  • Bei den gedruckten Vergleichsgrössen gehört hier eine Beschreibung der jeweiligen Publikation (Geschichte, Anspruch, Zielpublika, Traditionen, Vorgänger, Mitarbeitende, Auflagenentwicklung etc.)

Inhaltsanalyse

  • Stichworte
    • Kern-Aussagen (was steht im Wesentlichen im Text drin?)
      • Geschichte
        • Arisierung von jüdischen Handel
        • Bereicherungsaspekt für Staat, Unternehmen und Privatpersonen („Ariseure“)
        • Ausdehnung des Begriffs auf das Kulturleben
      • Film
        • Dokumentation , 2008 „Menschliches Versagen“: Michael Verhoeven zu seinem Film: "Der Film soll keine Schuldzuweisung sein. Vielmehr ist es das Ziel unseres Films, einen Diskurs in diesem Land zu diesem lang verschwiegenen Thema zwischen den Generationen zu fördern und Antworten auf Fragen zu finden, die die Kriegsgeneration aufgrund jahrzehntelangen Schweigens nicht gelöst, sondern nur an ihre Kinder und Enkelkinder weitergegeben hat."
    • Perspektive/Erkenntnis-Interesse/Zielpublikum (was oder wen will der Text erreichen?)
      • Zielpublikum nicht klar erkennbar - Annahme "Erklärung", aber nicht ausgereift genug um eindeutig Aufschluss geben zu können. Allerdings ist die weiterführende Literatur für wissenschaftliches Arbeiten durchaus hilfreich.
    • Schwerpunkte (wo setzt der Text Akzente?)
  • In Bezug auf die als wichtig erachteten Informationen:
    • Auslassungen (Informationen, die fehlen)
      • Darstellung der Entwicklung - Gesetzliche Grundlagen - „Wilde Arisierung“ - „Vermögensverkehrsstelle“ - Deutliche Unterscheidung des ökonomischen und kulturellen Aspekts
    • Fehler (Informationen, die vorhanden, aber falsch sind)
      • lückenhafter Text, Informationen sind im Grunde nicht falsch aber chaotisch/ nicht gegliedert,dass ein mangelhafter Eindruck beim Lesen entsteht. Außerdem zeigt sich ein Ungleichgewicht - Film und Geschichte sind gleichgeordnet, obwohl der Geschichtsteil eindeutig mehr Gewicht haben sollte.
    • Varianten (Informationen, die unterschiedliche gewichtet oder ausgeführt werden = Ermessensfrage)
      • ?
    • Aktualität (im Hinblick auf Forschungsstand und auf aktuelle Fragen in der Öffentlichkeit)
      • keine aktuellen Einflüsse zu Themen wie Restitution erkennbar. 2008 als letzter Anhaltspunkt.

Fazit und Schlussfolgerungen

  • Kann und soll auch eine persönliche Einschätzung der Qualität des Eintrages beinhalten.
  • Kann auf offene Fragen hinweisen.
  • Was ist ein guter WP Artikel?

Eintrag in der englischen Wikipedia

abgerufen am 11.6.2010, 22:00 permalink zu "Aryanization"

Eintrag in der französischen Wikipedia

abgerufen am 11.6.2010, 22:01 permalink zu "Aryanisation"

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