Benutzer:Richard Demiray

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Wuwuwuwu

Ratzstreichelige Kratzpratze --Richard Demiray 15:51, 27. Apr 2010 (CEST)

eine genügsame Heidschnucke

schwischwaschwerenötender schwammaugenaufschlag depresst faulkreidewasser in die moldau

schwundstufenakademiker füßeln unter dem parteitisch, schweißnasse söcklingsabkömmlinge, gestreifte burlingtonpilznaturen betreten und zerwuseln den funghozid

elvishörerinnen und beatlesfaninnen, fantasynasen und kartenspieler, trotzdem trotzdem trotzdem ein erotiklexikon im schränkchen, harrypotterkamasutra, fernsehprogramm im ungemachten bett und leute die einem nie nie nie in die augen schauen.

böse ballerinas schwanen (kein schwischwa?) zu russischem techno gescheite ballerinas hammerzehen löcher in den matsch doppelt deplazierte punkte muttermalich und schlimmer

Romanesce Gedanken: Besser wäre Romanescu! Draculafraktalblumenkohl Wer hat sich nicht schon einmal in einem Romanesco verloren?--Richard Demiray 09:59, 10. Jun 2010 (CEST)

KARFIOFRAKTOL


An alle skeptischen Liebernichte und Liebernichtinnen (zweiteres nicht zu verwechseln mit Extrovertiertheitsweibchen und Active-Lifebarfüßlerinnen, denn das wären Liebernichtinneninnen im Gegensatz zu Liebernichtaußeninnen)!

Jenseits der Wortneuprägung und Kompositumverliebtheit, die sich wohl in den meisten Fällen bloß um das unbestrittene Neuland sorgt, wo man sonst nur auf zertretenen Pfaden nacheifert, gibt es eine Sinnhaftigkeit der Nominalisierung von Verben und Adjektiven. So besteht nämlich u. a. die Möglichkeit, jene, die sonst bloß im negativen Handlungsraum verbleiben - also jene, die etwas nicht machen, können oder wollen - zu positivieren. Jetzt mag man wohl sagen: "Na und? Das Rührmichnichtan war auch schon immer ein Springkraut. Es kommt eben darauf an, aus welchem Blickwinkel man etwas betrachtet!", aber es ist doch wohl unbestritten, dass dem Springkraut dabei etwas an Zierde verloren geht. Mit der Zierde ist es eben so eine Sache: Sie steht so für sich herum, springt uns jeden Moment ins Gesicht und will doch nicht ganz bei uns sein. Ein Teil davon will immer davon, ausreißen und unerreicht bleiben. Ein Weitspringer ist nun einmal kein Rehlein und Rehe, die nicht davonlaufen sind entweder Rentiere oder ein bisschen dumm. Die Liste der unhintergehbaren Zierde ließe sich wahrscheinlich ohne Einschränkung weiterführen:

Zierde advocatus diaboli
Ein verlorener Schatz ist nicht bloß ein Haufen Geld. Verdammter Traumtänzer!
Kleine Kinder sind nicht bloß unfertige Menschen.
Geschenkpapier ist nicht bloß buntes Packpapier. Da wär ich mir nicht so sicher.
Ein Bussi ist nicht bloß ein fader Knutscher. Aber leider oft
Nicht jeder Wunsch darf erfüllbar sein. Armer Schlucker!
Liebernichtinnen sind nicht bloß fade Kühe. Schwärmerischer Dummkopf!


Es ist natürlich klar, dass jedes Abwenden eine Form koketter Gewandtheit sein kann, aber darauf soll es nicht reduziert sein. Eine Liebernichtin ist nicht immer deswegen eine nette Liebernichtin weil sie auf funktionelle Art und Weise einen Aberklardoch, oder einen Nunkommschon erwartet. Wir wollen also etwas Mut zum verlorenen Profil verlangen. Ich will Zierden sehen, Entsagungen und Zärtlichkeiten, die nicht im Grapschen aufgehen.

Euer sich abwendend zuwendender
Manchmalgerne

Handout bzw. Notizen zu Dina Brandt: Postmoderne Wissensorganisation oder: Wie subversiv ist Wikipedia?

Konstruktivismus

  • Mediale bzw. gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit.
Ich habe keinen Eintrag bei Wikipedia. D'rum frag ich mich manchmal, bin ich wirklich da?


  • Differenzierung zwischen:
    • Konstruktion von Referenzpunkten und Deutungsregimen -> z.B. Wissenschaft als Bezugspunkt (Wahr/Falsch), "Expertenwissen", Werte...
    • Realitätskonstruktion als unhintergehbare Konstruktion, wobei Wissenschaft hier nur ein Teilbereich wäre


  • Aufklärungsprojekt verbunden mit Vernunftbegriff und geschichtsphilosophischen Konzepten, die eine "Ordnung des Wissens" produzieren
    • Enzyklopädie als Kristallisationspunkt


Enzyklopädie unter veränderten Vorzeichen

  • Das Ordnungsprinzip der Enzyklpädie ist ein Index für die Veränderung des Weltbildes.
  • Übergang von Abbildungsansprüchen hin zu pragmatischen Ordnungen
  • Alphabetisierung als Ausdruck des Fehlens absoluter Kategorien und Ordnungen (Hinweis auf die Probleme mit der Einteilung der unterschiedlichen Nachschlagewerke und Wörterbücher)


Wissensgesellschaft

  • Ausbildung und Wissen seien bestimmend für die Anteilnahme am Wohlstand: Kenntnis der Ordnungen und Regime erleichtere spielenden Umgang und Partizipation an weiterer Produktion bzw. Modifikation des Regimes.
  • Paradigmenwechsel: Schlagwortproduktion der Wissensgesellschaft werde abgelöst durch hypertextuelle Verbindungen, die dazu befähigt seien, autonom neue Zusammenhänge zu generieren.

Internet

  • Es gibt noch immer etablierte Webseiten --> Assoziation: Qualität
  • Brandt: "Qualitätsmerkmal" aus der Wissenschaft (Anzahl der Zitationen) übernommen von Suchmaschinen.
  • Internet berge Demokratisierungspotential
  • Diskordanzen zwischen bestehender wissensordnung und neuem Wissen führen zu Widersprüchen, die aufgelöst werden müssen. --> Paradigmenwechsel?

Wikipedia und WEB 2.0

  • Ablösung des Sender-Empfänger-Prinzips durch dialogische Produktion.
  • "Konsumenten" seien "Produzenten"
  • "demokratisches Prinzip der Wissensproduktion"

Individuum gegen Gruppenideal

  • Aublösung der kreativen, "ingeniösen" Einzelleistung durch herrschaftsfreie Gruppenproduktion
  • Demokratiebegriff - Mediokratie? - Ochlokratie?
  • Open-Source-Bewegung (Brandt: Differenz zu Microsoft)
  • Richard Stallman (GNU)
  • Lawrence Lessig (Creative Commons)
  • Innovation ist Übernahme und Umformung bestehenden geistigen Eigentums
  • Yochai Benkler

Kritik an Wikipedia

  • Frage nach der Übertragbarkeit des Prinzips von Gruppenproduktion
Exkurs: Programmierung
klar definierte Fehlerschwelle in der Programmierung (Funktionstüchtigkeit)
modulare Arbeitsweise
OOP
Debugging
  • unwissenschaftliche Produktionsweise

Inwieweit ist ein bloßes (wenn auch positives) Ergebnis nicht ausreichend um Wissenschaftlichkeit zu gewährleisten. Gerät man hier in die Fänge eines Traditionalismus? Vielleicht sollte der Begriff des Wissenschaftler um die "zu erwartende Leistung" erweitert werden. Viele Unterschiede zum sogenannten Amateur lassen sich unter der Kategorie der "Haltung" zusammenfassen.

  • Brandt Einwand mit Foucault

"Aufklärung", Analyse des Wiki-Artikels

Permanenter Link zum Artikel "Zeitalter der Aufklärung" in der deutschsprachigen Wikipedia: Zeitalter der Aufklärung

Stilblüten

Bei genauerer Lektüre des Artikels stellt sich die Frage, ob folgende Stilblüten nicht paradigmatisch für Grundton und Position desselben sind.

Noch zu erbringende Mündigkeiten:

 Die Französische Revolution markiert gemeinhin das Ende der Aufklärung im Sinne der Epoche.  
 (Geht  man davon aus, dass selbst verschuldete Unmündigkeit noch verbreitet ist, kann man
 selbstverständlich nicht von einem Ende sprechen: Das Projekt der Aufklärung scheint somit 
 unabschließbar.)(s.Wikipedia)(Hervorhebungen dur R.D.)

Slogans:

 Die Menschen der Aufklärung beflügelte der Glaube, Vernunft und Freiheit würden 
 die Menschheit in absehbarer Zeit von Unterdrückung und Armut erlösen. Auch glaubten
 viele an den Slogan „Wissen ist Macht“ von Francis Bacon.(s. Wikipedia)(Hervorhebungen durch R.D.)

Es gibt Epochen:

 Als Gegenbewegung zur rationalistischen Aufklärung zur Zeit des Sonnenkönigs gab 
 es seit etwa 1720 die Epoche der Empfindsamkeit, befördert etwa durch Jean-Baptiste 
 Dubos. (s. Wikipedia)

Arge Fälle fordern Humanismus:

 Das Wissen über das Vorhandensein anderer Hochkulturen und Weltreligionen forderte ein 
 hohes Maß an Toleranz und Humanismus von den Europäern. (s. Wikipedia)

Inhaltlicher Fehler - Kants Kritikbegriff

Bezogen auf Kants Kritikbegriff:

14. Juli 2007 vom Benutzer Summ hinzugefügt und bis zur aktuellen Version bestehend:

 Seit dem Tod Ludwigs XIV. bestand Aufklärung zum wesentlichen Teil aus zersetzender Polemik 
 gegen die Überzeugungen des Rationalismus. Dies geschah beispielsweise durch Jean-Jacques 
 Rousseaus „Zurück zur Natur“. Auch Immanuel Kant kritisierte ein grenzenloses Vertrauen in
 die Vernunft. (s. Wikipedia) (Hervorhebungen durch R.D.)

Über sein Verständnis des Kritikbegriffs hat sich Kant jedoch selbst explizit geäußert:

Die Kritik ist nicht dem dogmatischen Verfahren der Vernunft in ihrem reinen Erkenntnis als Wissenschaft entgegengesetzt, (denn diese muß jederzeit dogmatisch, d. i. aus sicheren Prinzipien a priori strenge beweisend sein,) sondern dem Dogmatismus, d. i. der Anmaßung, mit einer reinen Erkenntnis aus Begriffen (der philosophischen), nach Prinzipien, so wie sie die Vernunft längst im Gebrauche hat, ohne Erkundigung der Art und des Rechts, womit sie dazu gelangt ist, allein fortzukommen. Dogmatismus ist also das dogmatische Verfahren der reinen Vernunft, ohne vorangehende Kritik ihres eigenen Vermögens. Diese Entgegensetzung soll daher nicht der geschwätzigen Seichtigkeit, unter dem angemaßten Namen der Popularität, oder wohl gar dem Skeptizismus, der mit der ganzen Metaphysik kurzen Prozeß macht, das Wort reden; vielmehr ist die Kritik die notwendige vorläufige Veranstaltung zur Beförderung einer gründlichen Metaphysik als Wissenschaft, die notwendig dogmatisch und nach der strengsten Forderung systematisch, mithin schulgerecht (nicht populär) ausgeführt werden muß; denn diese Forderung an sie, da sie sich anheischig macht, gänzlich a priori, mithin zu völliger Befriedigung der spekulativen Vernunft ihr Geschäft auszuführen, ist unnachläßlich. In der Ausführung also des Plans, den die Kritik vorschreibt, d. i. im künftigen System der Metaphysik, müssen wir dereinst der strengen Methode des berühmten Wolf, des größten unter allen dogmatischen Philosophen, folgen, der zuerst das Beispiel gab, (und durch dies Beispiel der Urheber des bisher noch nicht erloschenen Geistes der Gründlichkeit in Deutschland wurde,) wie durch gesetzmäßige Feststellung der Prinzipien, deutliche Bestimmung der Begriffe, versuchte Strenge der Beweise, Verhütung kühner Sprünge in Folgerungen der sichere Gang einer Wissenschaft zu nehmen sei, der auch eben darum eine solche, als Metaphysik ist, in diesen Stand zu versetzen vorzüglich geschickt war, wenn es ihm beigefallen wäre, durch Kritik des Organs, nämlich der reinen Vernunft selbst, sich das Feld vorher zu bereiten: ein Mangel, der nicht sowohl ihm, als vielmehr der dogmatischen Denkungsart seines Zeitalters beizumessen ist, und darüber die Philosophen seiner sowohl, als aller vorigen Zeiten einander nichts vorzuwerfen haben. Diejenigen, welche seine Lehrart und doch zugleich auch das Verfahren der Kritik der reinen Vernunft verwerfen, können nichts anderes im Sinne haben, als die Fesseln der Wissenschaft gar abzuwerfen, Arbeit in Spiel, Gewißheit in Meinung und Philosophie in Philodoxie zu verwandeln. (s. KdrV @ Projekt Gutenberg)

Interessant ist dabei die erläuternde Darstellung des Benutzers Summ, als ein weiterer Benutzer ebendiese Problematik anspricht. Was im Artikel noch hart an der Grenze zur Fehlinformation liegt, bekommt hier den letzten Stoß ins schlichtweg Falsche:

 Immanuel Kants Hauptwerke beginnen mit dem Wort "Kritik…", das darf man nicht vergessen. 
 Sie stellen in Frage, was viele zuvor nicht in Frage gestellt haben - wie etwa die "reine 
 Vernunft". --Summ  12:37, 28. Dez. 2008 (CET) (s. Wikipedia)

Über den Kantschen Kritikbegriff existiert eine weitreichende Forschungsliteratur. Die Kritik entspricht in diesem Sinn einem Auseinanderlegen und Darstellen der Voraussetzungen des Vernunfgebrauchs. Die trivialere Bedeutung der skeptizistischen Kritik an einer Sache ist damit auf jeden Fall nicht gemeint.

Die Methode des kritischen Philosophierens besteht darin, "das Verfahren der Vernunft selbst zu untersuchen, das gesamte menschliche Erkenntnisvermögen zu zergliedern und zu prüfen, wie weit die Grenzen desselben wohl gehen mögen", Log. Einl. IV (IV 35). Unter dem "kritischen Verfahren" ist diejenige Methode des Philosophierens zu verstehen, "nach welcher man die Quellen seiner Behauptungen oder Einwürfe untersucht und die Gründe, worauf dieselben beruhen — eine Methode, welche Hoffnung gibt, zur Gewißheit zu gelangen(s. Rudolf Eisler - Kant Lexikon)