E-Books - ein kurzer Blick auf die Geschichte

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Was ist ein e-book?

Auf einem Bildschirm wird ein Buch möglichst genau nachgeahmt. electronic book. Die Einteilung in Kapitel, ein Inhaltsverzeichnis sowie ein eindeutiger Titel sollten vorhanden sein. Die Kapitel sollte man einzeln anwählen können. Der Begriff "e-book" wird sowohl für Hard (Lesegerät)- als auch für Software (Lesestoff) verwendet. Bei Software-e-books handelt es sich um Dateine im PDF, HTML oder XML Format, die man online lesen oder herunterladen kann.

Mögliche Vor- und Nachteile

Vorteile:
Vorteile für den Leser

- Suchfunktion nach Stichworten z.T. sogar Links zu anderen Büchern

- meist akuteller als gedruckte Bücher (häufige Updates)

- oft multimediale Elemente integriert (Musik, Fotos, Videos)

- eignen sich besonders als Nachschlagewerke, Lexika etc.

- zu jeder Tages- und Nachtzeit zugänglichman muss nur den Datenträger mit sich tragen

- einfacher Transport


Vorteile für Verleger

- Schneller beim Kunden

- Kosteneinsparungen (Papier-, Herstellungs-, Lager- und Versandkosten)

Vorteile für Bibliotheken

- Platzsparend

- es braucht nicht mehrere Exemplare (z.B. in Universitätsbibliotheken)


Nachteile:

-Man hat kein Buch vor sich, das man anschauen/anfassen kann

-man kann nicht physisch blättern

-Kulturgut des "wirkichen" Buches geht verloren

-kompetenter Kleinbuchhandel leidet/geht verloren

Geschichte des e-books

Seit den Fortschritten der Technik und dem Aufkommen des Internets besteht das Interesse Bücher zu digitalisieren und von überall auf der Welt abzurufen.

Project Gutenberg

Das Projekt Gutenberg ist eine der ersten Bibliotheke im Internet welche seit 1971 (Gründer: Michael Hart) Bücher in Form von e-Texten zur Verfügung stellt. Diese Texte waren nie mit einem Copyright belegt oder es ist abgelaufen. Heute sind dort auch Texte anzutreffen, bei denen die Autoren die Erlaubnis erteilt haben, diese aufzuschalten. Über 30'000 Texte können kostenlos heruntergeladen werden.

Das Aufkommen des e-books

Mit der Erfindung des Formats PDF (Portable Document Format) wurde 1993 von Adobe Systems ein Dateiformat geschaffen, das Plattformunabhängig ist. Der dazugehörige Adobe Reader konnte kostenlos heruntergeladen werden. Mitte der 90er Jahre witterte man eine Art, Texte mit niedrigen Produktionskosten (keine Druckkosten, Lieferkosten etc) an den Leser zu bringen und die Idee lockte viele Investoren an. Das e-book wurde als portable Druckdatei gehandelt.

Ebenfalls in den 90iger Jahren begann ein Proffessor der Universität Karlsruhe seine Vorlesungen im Fach Technische Mechanik und Technische Schwingungslehre zu digitalisieren. Dies war ein gemeinsames Projekt des Instituts für Technische Mechanik Karlsruhe und IBN Deutschland. Ebenfalls ein Beispiel aus den frühen 90iger Jahren sind Computerspielanleitungen im PDF, die auf CD erhältlich waren. Man konnte in den Anleitungen blättern, etwas suchen und sie ausdrucken.

Man könnte meinen, dass nun Panik ausbrach aus Angst vor dem Untergang des gedruckten Buches. Dem war nicht so. Zeitgleich entwickelte sich die Internetplattform Amazon (seit 1995 online) die Bücher kostengünstig und unkompliziert verkaufen und versenden. Der Buchmarkt erreichte dadurch einen Aufschwung.


Quellen

http://infofrosch.info/p/pr/project_gutenberg.html.27.10.2009.

http://www.gutenberg.org/wiki/Gutenberg:The_History_and_Philosophy_of_Project_Gutenberg_by_Michael_Hart.27.10.2009.

http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book#Leseger.C3.A4te.28.10.2009.

http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2006/232/pdf/ebooks-hammerl.pdf.11.11.09.