E-Books in den Medien

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Hier zwei aktuelle Meldungen aus den Medien zum Thema E-Books

E-Books werden populärer (SZ, 4.11.2009)

74 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer kennen das digitale Buch. 11 Prozent nutzen das E-Book bereits. Rund 15 Prozent der Nichtleser könnten sich zum (E)Buchkonsum mittels entsprechendem Lesegäert motivieren. Das ergibt eine repräsentative Studie des Online-Marktforschungsinstituts Marketagent.com Schweiz.

Gelesen in der “Solothurner Zeitung“, 4. November 2009.


E-Books im Aufwind (Coopzeitung, 24.11.2009)

In der Beilage zur Coopzeitung vom 24. November "Coopzeitung & Multimedia" ist ein Artikel von Matthias Zehnder dem E-Book gewidmet. Hier der zusammengefasste Artikel:

Seit Jahren ist die Rede von elektronischen Büchern. Jetzt sind sie da. Spezielle Geräte braucht es dafür eigentlich nicht. E-Books lassen sich auch auf dem Handy und PC lesen.

Der grösste Buchhändler der Welt setzt auf elektronische Bücher. Amazon hat das E-Book-Lesegerät "Kindle" auf den Markt gebracht. Die elektronischen Bücher lädt der Kindle direkt aus dem Internet von Amazon.com auf das Gerät. Ein neues Buch auf das Gerät zu laden, dauert etwa zwei oder drei Minuten. Die Kosten für die Mobilfunkverbindung sind im Buchpreis inbegriffen. Allerdings lassen sich im Moment nur englischsprachige Titel auf den Kindle herunterladen. In der Schweiz gibt es neben dem Kindle noch ungefähr fünf weitere E-Book-Lesegeräte. So zum Beispiel das E-Book-Lesegerät von Sony, der "Reader PRS-505 (erhältlich unter anderem in der Buchhandlung Thalia). Mehrere tausend elektronische Buchtitel lassen sich von der Website der Buchhandlung herunterladen. Bis jetzt ist der Erfolg von solchen E-Book-Lesegeräten noch bescheiden, wenn nicht sogar miserabel, trotz des medialen Rummels. Ein Grund dafür: mit den Geräten kann man nicht viel anderes machen als Bücher und allenfalls Zeitungen und Zeitschriften lesen. Mit den speziell ausgestatteten Bildschirmen lässt sich sowohl auf dem Kindle als auch auf dem PRS-505 zwar fast wie auf Papier lesen und sie verbrauchen wenig Strom, ansonsten fallen die Fähigkeiten der Geräte eher bescheiden aus. Für das Lesen von E-Books sind jedoch Spezialgeräte gar nicht nötig, denn man kann die elektronischen Büchern auch auf dem Notebook, Computer oder dem iPhone lesen.

E-Books am Computer

Das wichtigste Programm um die elektronischen Bücher auf dem PC oder Mac lesen zu können, ist das Adobe Digital Editions. Dieses Programm ist kostenlos bei Adobe erhältlich. Es versteht alle wichtigen, digitalen Formate und kann auch mit sogenanntenr digitaler Rechteverwaltung (sprich: mit einem Kopierschutz) umgehen. Bücher, die sich so am Bildschirm lesen lassen, gibt es mittlerweile in einigen Onlinebuchhandlungen zu kaufen. Vor allem aber gibt es eine ganze Menge kostenloser elektronischer Bücher im Internet (siehe Links unten). Fast noch eifacher ist es, die Bücher direkt im Browser anzusehen. Möglich machen das Zusätze (Plugins) für den Webbrowser Firefox wie der "Epub Reader".

E-Books auf dem iPhone

Elektronische Bücher sind vorallem unterwegs eine gute Alternative zum gedruckten Buch. Deshalb ist es praktisch, dass es auch für das iPhone Leseprogramme gibt. Ein Beispiel dafür ist "Stanza". Das Programm gibt es kostenlos im Apples App-Store. Direkt aus Stanza lassen sich elektronische Bücher in verschiedenen Onlineläden kaufen und es lassen sich auch eine ganze Reihe von Klassikern kostenlos herunterladen. Nachteil des iPhones ist das rasche Entladen des Akkus.

Im Praxistest erweist sich der Kindle als ausgesprochen angenehm: Bezüglich Lesekomfort kommt der Bildschirm tatsächlich an gedrucktes Papier heran. Einzig der Umbruch der Textzeilen auf dem Bildschirm ist nicht gepflegt. Manchmal klaffen Lücken zwischen den Wörtern, die Textseiten wirken, wie von einem Schüler in Word gesetzt. Auf dem iPhone zu lesen, ist weniger angenehm: Das Telefon eignet sich als Lesegerät vor allem zum Überbrücken von Wartezeiten. So richtig Schmökern lässt sich auf dem Gerätchen nicht.


Links für Leser

Einige Bibliotheken in der Schweiz bieten die Möglichkeit, elektronische Bücher direkt über das Internet auszuleihen. Die E-Books stehen jeweils einen Monat lang zur Verfügung.


Seit 1971 digitalisieren Freiwillige auf der ganzen Welt Bücher, deren Urheberrechte abgelaufen sind. Auf Deutsch sind so alle wichtigsten Klassiker elektronisch.


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