Libreka

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Libreka (eigentlich: libreka!, ehemals Volltextsuche (VTO)) ist eine der bedeutensten Volltextdatenbanken für lieferbare deutschsprachige Titel. Verschiedenste Verlage stellen ihre digitalen Buchinhalte bei Libreka ein und definieren, wie viel davon frei einsehbar ist. Libreka soll eine zentrale Schnittstelle für die Speicherung, Durchsuchbarkeit, Anzeige und den Verkauf von digitalen Versionen gedruckter Bücher werden. Sie ist ein Projekt des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.


Was ist Libreka?

Libreka ist eine Plattform, die zentral von teilnehmenden Verlagen hochgeladene Buchinhalte von PDF nach TIFF konventieren. Im Vergleich mit anderen Systemen wie Google Books sind die formalen Anforderungen an die Dateien sehr hoch. Die einzelnen Verlage erhalten hierbei Unterstützung durch Libreka eigene, zertifizierte Druckereien. Libreka konventiert alle Dateien selber, lässt also dementsprechend die Konvertierung durch die Verlage selbst nicht zu. Libreka unterscheidet zwischem dem Internetuser, der über www.libreka.de auf die Texte zugreifen kann und dem stationären Buchhandel, dem der Verlag erweiterte Leserechte einräumen kann. Beide Benutzer können die Bücher durchblättern, lesen oder im Volltext durchsuchen. Alle in Libreka eingestellte Titel werden von allen gängigen Suchmaschinen indiziert und werden von vielen Buchportalen (wie Weltbild[1]) eingebunden. Laut eigener Aussage befinden sich zur Zeit 1000 teilnehmende Verlage, über 100.000 Titel und über 30 Millionen Buchseiten auf der Website und ist somit die grösste deutschsprachigen Volltextsuche überhaupt.

Kritik

Libreka steht in der Öffentlichkeit nicht ganz ohne Kritik da. So wird in Libreka ungeschminkt, einem öffentlichen Paper eines mutmaßlichen Libreka-Insiders, dem Unternehmen mangelnde Rentabilität sowie Relevanz, vorgeworfen. Ferner bezeichnet der Schreiber Libreka als Sicherheitsrisiko für sämtliche teilnehmenden Verlage, technische Maskerade und als ein Schreckgespenst für alle Mitarbeiter.[2] Wieviel davon allerdings tatsächlich der Wahrheit entspricht, ist nicht bekannt. Ferner kritisiert auch Der Spiegel Libreka. So sei die aktuelle Bedienbarkeit bescheiden, aktuelle Bestseller würden nicht gefunden, dafür aber Gartenbücher.

Fazit

So wahnsinnig aufreizend die ganze Website und deren Inhalt von Libreka selbst angeboten wird, ist diese wohl schlussendlich leider doch nicht. Die Suche gestaltet sich äusserst schwierig, wichtige Werke sind nicht verzeichnet oder lassen sich zumindest nicht finden. Die Kritik an dem Onlineportal ist gross und breit gefächert. Nichts desto trotz lohnt sich vielleicht ein Vorbeischauen für alle E-Book-Liebhaber einmal, denn ein Schritt in die richtige Richtung ist Libreka allemal.

Weblinks