Benutzer:Ulrike Derks

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Günter Schuler: Wikipedia inside

Teil 1: Außendarstellung

Digitales Gemeinschaftsprojekt

  • Was ist Wikipedia? – Zahlen, Daten, Nutzer, Funktionsweise
  • Wurzeln: Enzyklopädien-Vorläufer, Nupedia, CD-ROMs, Online-Enzyklopädien, Web 2.0

Wikipedia 2001 bis 2007

  • Konzepte und Gründer
  • 2 Phasen:
    • frühe Phase: 2001 bis 2005 – Neugierde
    • 2005 (bis heute) – Außenkritik, interne Schwierigkeiten

Wikipedia im Vergleich

  • Artikel in Nature: Fehlerquote, Vergleich mit Britannica
  • Wikipedia im Test: Themen, Inhalte und Stil
    • 1. 10 zufällige Artikel: Qualität stark schwankend, inhaltliche Grundhaltung
    • 2. Wikipedia vs. Xipolis (= Online-Äquivalent des Brockhaus): 10 Begriffe aus unterschiedlichen Wissenbereichen – Xipolis kompakter, Wikipedia tw. sehr ausführlich, detailhaltiger, 3 Begriffe in Xipolis nicht vorhanden
  • zunehmende Konkurrenz online für Wikipedia im Bereich Unterhaltungskultur
    • Vergleich von Wikipedia mit Spezialseiten
  • Aktualität von Wikipedia: Zeitnähe zum Geschehen
  • Qualität von Wikipedia durchwachsenes Bild
    • Themenbreite: inhaltliche Breite und Ausführlichkeit der Artikel
    • 3 Sektoren (Qualität):
      • Schlüssel und Hauptartikel: überwiegend gut
      • spezialisierte Einträge: zufriedenstellend
      • amateurhafter Stil, falsche Themendarstellungen, wenig/geringe Information: negative Beispiele
  • Bezeichnung für Wikipedia?
    • „digitale Volksenzyklopädie neuen Typs“ (Schuler, S. 78)

Qualitätsoffensiven

  • Sinnvolle Ordnung der Begriffe?, A-Z, themenbezogen, Kategorisierungen, Verweise auf verwandte Einträge
  • Leitsysteme
    • alphabetische Indices
    • Themenkompilationen
    • Kategorien und Portale: in deutscher Wikipedia 2004 eingeführt, orientieren sich an Gliederungsstrukturen etablierter Enzyklopädien
      • Kategorien: abgesetzt am Ende des Artikels
      • Portale: Themengebiete/Themenbereiche
    • Verweise (Hyperlinks): Verlinkungen geniale Erfindung, jedoch auch unendliches Labyrinth
  • Qualitätsregularien
    • Löschkandidaten
      • Wo liegen Grenzen der Relevanz?
      • Inklusionisten vs. Exklusionisten
    • Qualitätssicherung
      • verbessern geht vor löschen
      • unterschiedliche Mechanismen: „Besserungsanstalt“ für missratene Wikipedia-Artikel
      • weitere Sektoren: Neutralitätsbausteine, Review-Seiten
    • lesenswerte Artikel
      • Kennzeichnung seit 2005
      • Auszeichnung der Community
      • Toleranzschwelle für Mankos höher als bei exzellenten Artikeln
      • Abstimmung nach Nominierung
    • exzellente Artikel
      • Kennzeichnung seit 2003
      • Kriterien: einwandfreie Rechtschreibung und Formatierung, keine Informationslücken, angemessene Artikelgröße, vollständige Beachtung des neutralen Standpunkts, allgemeinverständlicher Schreibstil, Literaturangaben, gute Bebilderung, eindeutige Darlegung der Bildrechte
      • Auszeichnung der Community
      • Abstimmung nach Nominierung
  • Sind Abstimmungsverfahren von Wikipedia praxistauglich? – in manchen Bereichen sehr viele ausgezeichnete Artikel, in anderen (fast) keine, subjektive Präferenzen, „Lieblingsartikel-Listen der Community“ (Schuler, S. 94), Fragwürdigkeit der Auszeichnungsverfahren
  • Qualität
    • Schreib- und Bilderwettbewerbe: erstmals 2004 mit dem Ziel, die Qualität anzuheben, halbjährlich stattfindend
    • Quellendiskussion: Quellenangaben sehr unterschiedlich, „Quellenpflicht“ abgelehnt, jedoch Grundsätze und Richtlinien
    • geprüfte Versionen?: Diskussion seit 2006, erhebliche Probleme Plan in Praxis umzusetzen, bei Meinungsumfrage geprüfte Artikel abgelehnt


Teil 2: Innenleben

Wikipedianer

  • Erfolgsgeheimnis? – Wikipedia-Community
  • Wer macht Wikipedia?
  • Statistik: eigene Statistik auf der Wikipedia-Homepage (sehr umfangreich)
    • User: Zahlen idealisiertes und geschöntes Bild (viele Gelegenheits- und Ein-Mal-Editoren, „Karteileichen“), Benutzer, die mehrere Accounts haben, nur eine Minderheit schreibt regelmäßig mit, neun Zehntel der Benutzer mit Nickname registriert, aber keine Benutzerseite angelegt, anonyme Editoren
    • man kommt mit statistischen Zahlen nicht wirklich weiter: rein quantitative Auswertungen fragwürdige Quellen
    • Frage der Aktivität
    • Wer sind Aktivisten?
      • 88% sind männlich
      • 42% Vollzeitarbeitende, 25% Studenten
      • Durchschnittsalter 33 Jahre
      • größte Dichte in Großstädten
  • Community: starke akademische Prägung
    • „typischer Wikipedianer“: überwiegend männlich, akademischer Bildungshintergrund, technische Intelligenz, 25-35 Jahre alt
    • Benutzerseiten: sehr unterschiedlich, was preisgegeben wird
    • Spaß-, Hobby- und Spazialthema-AutorInnen
    • Vereinsaktivisten: Meta-Ebene
    • Exoten: auch Leute mit einer ungewöhnlichen Biographie haben Chancen, ihren Teil beizutragen
    • Verwalter: Projekt-Administratoren
    • heikle Themen: Geisteswissenschaften (umkämpfte Themenfelder), gesellschaftskritische Autoren, ermöglichst auch „sozial Schwächeren“ günstigen Zugang zu einer Enzyklopädie
    • ehemalige Aktivisten
    • Wikipedia-Stammtische: geselliges Beisammensein, Anlaufstelle („Real Life“), v.a. vom harten Kern der Wikipedia-Aktivisten frequentiert, keine inhaltlichen Diskussionen

Rechte Editoren

  • In welche Richtung soll sich Enzyklopädie entwickeln?
  • politisch-gesellschaftliche Positionierung
  • rechter Rand
    • Wie stark ist das Ausmaß der rechten Unterwanderung?
    • Vandalismus wird rapide entsorgt
    • Geschichtsrevionismus: Relativierungsversuche
  • rechtslastige Edits: auszugsweise Auflistung von Themenfeldern mit mehr oder weniger stark ausgeprägter rechter Präsenz:
    • 68er-Kulturkampf und Antifeminismus
    • Fundamentalismus, Kreationismus, Islamismus
    • traditionell-rechte Themen (bspw. Heimatartikel, Militärkategorien)
    • Rechtsradikalismus und Neonazismus
    • Militärgeschichte
    • Antisemitismus
    • Rassismus
  • Fass ohne Boden?

Interne Machtstrukturen

  • Frühjahr 2007: schlechtes Arbeitsklima (interne Konflikte um Macht)
  • Wer hat Macht in Wikipedia? – formale und politische Seite
  • Machtstrukturen:
    • Rahmen: Status innerhalb der hierarchischen Userstruktur und Regeln, die den Umgang mit Macht regeln
    • Wie demokratisch und wie partizipatorisch ist Wikipedia verfasst?
      • hierarchische Userrechte: Grade der Macht recht differenziert abgestuft
        • Administrator: organisatorischer Ablauf, von Community nominiert und gewählt (können – theoretisch – wieder abgewählt werden), können Artikel löschen und User sperren
        • Stewards: Mediatoren
        • Bürokaraten: „Wächter im Hintergrund“, Zuteilung von Rechten, Funktionieren der Gesamtstruktur
        • Bots: überwachen technische Hilfsfunktionen
        • Entwickler: Weiterentwicklung der Wiki-Software
        • Check-User: können IP-Nummern durchchecken
        • User mit Oversight-Funktion: können Seiten löschen und Auflistung aus der Artikel-History entfernen
    • Bürokratie:
      • 2 Hauptregeln: Neutral Point of View und Wikiquette
      • Ausgestaltung der internen Regeln: recht große Unterschiede zwischen den einzelnen Wikipedia-Ausgaben, kaum noch überblickbarer Regalkatalog in der deutschen Wikipedia
  • Fraktionen
    • Auseinandersetzungsstil in den letzten Jahren rauer geworden
    • “Gemeinschaft der Wikipedianer“ im Lauf der Zeit aufgespalten
    • etablierte Fraktionen: Exklusionisten und Inklusionisten
    • Administratoren und Projekt-Basis: Konflikte zwischen Administratoren und User-Fußvolk
      • Wer kontrolliert Macht und bremst Fehlentscheidungen?
  • Benutzersperrungen:
    • direkte Sperrung: für Randale- und Provokations-Accounts
    • reguläre Benutzersperrverfahren: virtueller Gerichtsprozess, anschließende Abstimmung über Sanktion (2/3 Mehrheit)
    • reguläre Sperrverfahren resultieren in der Regel aus Konflikten mit bereits etablierten Usern
      • Ablauf unterschiedlich:
        • Abstimmung zur Löschung des Accounts (Provokations-Account: eindimensionale Interessen, Wikipedia nicht ernst nehmen)
        • mehrfache Abstimmungen möglich, bis Mehrheit erreicht ist (Dauer-Grundsatzdiskussionen)
        • Sperrung ohne Abstimmung (kritische Äußerungen über Wikipedia auf anderen Seiten)
        • Verfahren ergebnislos abbrechen (keine generelle Sperrung, sondern auf begrenzte Zeit)
    • Wikipedia hat strukturelle unlösbare Probleme, gute Autoren zu gewinnen (Schuler, S. 154)
  • Sperrfragen = Machtfragen?
    • Teile der Administratorenschaft gewillt, Wikipedia nach ihren Maßstäben zu betreiben
      • unkonforme Editoren ausschließen,
      • unbequeme Meinungen löschen
    • „Freizeitdiktatoren“? (Schuler, S. 165)
    • kein effektives Konfliktmanagement
    • Machtkämpfe
  • Adminipedia: Bürokratie verselbstständigt
    • immer weiter auswucherndes Regelwerk der deutschen Wikipedia
      • Wikiquette: keine persönlichen Angriffe, von guten Absichten ausgehen
    • Babelbausteine: Informationsboxen auf Userseiten
      • ursprünglich gedacht, Fremdsprachenkenntnisse auszuweisen
      • kreative Ausweitungen und Zweckentfremdung – Seriosität einer Enzyklopädie?
    • Diskussionen: Ausgiebige Diskussionen Grundproblem?
    • 200-Edits-Regel: mindestens 200 Edits (=Artikelbearbeitungen) notwendig, um bei Abstimmungen zeilnehmen zu dürfen
      • inhaltliches Interesse soll dadurch gezeigt werden: einerseits Barriere sinnvoll, andererseits rein quantitative Bewertung (nicht qualitativ) – Korrektur eines Beistrichs zählt genauso viel, die Erstellung eines neuen Artikel
      • Lösungsmöglichkeit: Stimmberechtigungvoraussetzungen erhöhen? (500/1.000/mehr?)

Selektive Informationen

  • Schwellen für potentielle AutorInnen liegen niedrig – jeder ist (potentiell) willkommen
  • Warum ist Wikipedia trotz Defizite so attraktiv?
    • wegen Erfolg
    • Wikipedia für eigene Zwecke verwenden
  • Kontrollfunktionen:
    • jede Eingabe wird von der Wiki-Software registriert
    • zwei Instrumentarien zur Kontrolle:
      • Wiki-eigene Kontrolllisten:
        • Spezialseiten: spezielle Checklisten
          • Neue Artikel: chronologische Übersicht
          • Letzte Änderungen: chronologische Auflistung, Veränderungen an bestimmten Seiten
          • Logbücher: Informationen über Löschungen von Artikeln, Diskussionen und Usern, Usersperrungen, etc.
          • Vandalismusmeldung: User können Vandalismus melden
        • History und Benutzerbeiträge: Standard-Funktionen
          • allgemeine Kontrollfunktionen
          • Versionen / Autoren
      • externe Tools
        • nicht direkt Wikipedia, aber projektnahe Programmierer
        • ähnliche Informationen wie Spezialseiten, jedoch nur Änderungen von anonymen IPs – besser geeignet, um Vandalen aufzuspüren
        • User-Edits: nur noch mit spezieller Zugangsberechtigung abrufbares Tool
      • Provider-Checks und Anonymes Surfen
        • IP-Checker
        • Firewalls
        • seit Frühjahr 2007 keine anonymen Edits in deutscher Wikipedia mehr möglich
  • PR-Profis:
    • nicht nur Vandalismus und Falschmeldungen ein Problem, sondern auch routinierte PR-Profis
      • peinliche Äußerungen entfernen
      • Artikel aufbessern / schönen / anschwärzen
      • Umschreiben unliebsamer Fakten
      • Werbespam, Schleichwerbung
      • Klagen und juristische Untersagungen (z.B. bei der Veröffentlichung von Realnamen)
      • gezielte Falschmeldungen
  • Bezahlte PR: Auftragsarbeiten für Wikipedia
    • Prinzip der gegenseitigen Kontrolle schützt nur teilweise vor interessensgeleiteten Artikeländerungen
    • meist in versteckter Form

Lizenzen in Wikipedia

  • GNU-Lizenz für freie Dokumentation
    • Urheberrecht: in der Wikipedia grundsätzlich anders
    • Teile dürfen für eigenen Gebrauch verwendet, publiziert und verändert werden
    • Copyleft: Inhalte für immer frei
    • rechtliches Umfeld:
      • Zitatrecht
      • Urheberrecht erlischt nach einer gewissen Zeit
      • allgemeines Persönlichkeitsrecht
      • Lizenzen
    • Vertragsabschluss bei Edits
  • Lizenzdiskussionen: bei Lizenzauslegung der Wikipedia vieles unklar (Schuler, S. 197)
  • Bildlizenzen in der Wikipedia: anders als bei Texten, sind bei Bildern nicht nur eine Lizenz zu beachten, sondern mehrere
    • GNU
    • Creative Commons: Kombinationsmöglichkeit aus unterschiedlichen freien Lizenzen
      • ermöglichen Abstufung der Weiterverwertungsrechte
    • Public Domain: Urheberrecht aus zeitlichen Gründen abgelaufen
    • angelsächsischer Raum: Fair-Use-Prinzip
      • Wäre dies auch im deutschsprachigen Raum möglich? – in englischer Wikipedia weitaus mehr Bilder als in der deutschen Wikipedia
  • Wikipedia-Inhalte an Schulen:
    • deutschsprachige Wikipedia überdurchschnittlich reglementiert
    • Wikipedia-Inhalte landen per Copy & Paste in Schul- und Universitätsarbeiten
      • Wie damit umgehen? – Arbeiten mit Wikipedia strikt untersagen, gezielt mit Wikipedia arbeiten?
    • Tauglichkeit?


Teil 3: Zukunft

Zukunft von Wikipedia

  • Medienkritik
    • Wikipedia und die Medienlandschaft
      • Wikipedia hat Nachschlage- und Ezyklopädiewerke verändert – statistische Ebene
      • digitales Volkslexikon für jeden: Konkurrenz zu etablierten Fachlexika
      • Wechselwirkung mit anderen Medien
    • Wikipedia und die Nutzung von Medien
      • Internet
      • Zensurversuche
    • Verhältnis der Wikipedia(ner) zum Wissen
    • Wikipedia in der neuen Arbeitswelt
      • Arbeit und Wissen
      • Arbeit und Zeit
      • Geld für Arbeit?
    • Wikipedia und die Internetkultur
      • realer Kontakt nur ansatzweise möglich
      • Schärfe der Auseinandersetzungen lassen sich großteils auf das Medium zurückführen – Konsequenzen auf Arbeitsklima und „Wikistress“
  • Wikipedia am Scheideweg
    • einzigartige Erfolgsgeschichte
    • Wissenpool, dessen Umfänge alle Dimensionen sprengen (international)
    • Beitragsqualität unterliegt starken Schwankungen
    • kritisches Konsumieren von Wikipedia
    • stärkere Orientierung an konventionellen Enzyklopädien (Exklusionisten) vs. Inhaltliche Vielfalt (Inklusionisten, Liberale, Demokraten)
    • Strukturreform: bereits einige Maßnahmen umgesetzt
    • Wie lange wird / kann es Wikipedia geben?
  • Lösungsvorschläge
    • weniger Bürokratie
      • Straffung und Vereinheitlichung
      • komplexere, übersichtlichere Organisationsstruktur
    • Fachredaktionen
      • verbindliche Ansprechpartner für Themenbereiche
    • Administratoren begrenzt auf Zeit
    • Änderung der Stimmberechtigungsvoraussetzungen
      • 200-Edits-Regel begünstigt Korrekturarbeit, Wartungsarbeit und kleine Ergänzungen, schließt jedoch Autoren für komplette Texte weitgehend aus
      • auch Qualität sollte zählen, nicht nur Quantität
      • wenn quantitativ: am Textvolumen und nicht am Edits messen
    • Carta für Autoren
      • Wikipedia-Autoren sollten auch Rechte haben
    • Antidiskriminierungsetikette
      • eindeutig schriftlich festlegen
    • Betriebsrat
      • institutionelle Absicherung
      • eindeutige Trennung von Funktionen
    • Modifizierung der Neutral Point of View
      • Konkretisierung
    • Wikiquette auf grobe Verstöße reduzieren
    • Diskussionen mehr inhaltlich anstatt formal
    • Enzyklopädie darf Spaß machen
      • Spaß an der Arbeit – besseres Arbeitsklima
  • Schlussbetrachtung
    • Wikipedia nicht alternativlos
    • populäre Elemente
    • Handlungsalternativen?
    • In welche Richtung Zeichen setzen?
    • „objektive“ Sichtweise, subjektive Hinweise
    • Diskussion um Wikipedia bleibt spannend


Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia

Permalink Französische Revolution vom 21. Mai 2010, 20:33

Permalink Diskussion zum Lamma vom 21. Mai, 20:35

Formale Analyse

Beschreibung des Eintrages

  • Länge: ca. 100.200 Zeichen (mit Leerzeichen), 87.000 Zeichen (ohne Leerzeichen), 13.400 Wörter, 31 PDF-Seiten – nur Artikel (ohne Inhaltsverzeichnis, ohne Fußnoten, ohne Literaturangaben, etc.)
  • Gliederung und Aufbau: Einleitung, 7 Kapitel mit jeweils 3-7 Unterthemen, Anmerkungen und Einzelnachweise, Literatur, Weblinks
  • Sprache:
    • Richtigkeit (Orthographie, Grammatik): keine schwerwiegenden Fehler gefunden
    • Konsistenz/Einheitlichkeit: Text wirkt relativ einheitlich (wurde von einem User („Barnos“) am 25. August 2007 gänzlich überarbeitet – danach eher kleine Ausbesserungen und Ergänzungen)
    • Komplexität: Satzlänge variiert, teilweise komplexe Sätze, verschachtele Satzkonstruktionen, französische Fremdwörter/Fachbegriffe meist erklärt bzw. übersetzt, sonst hält sich die Anzahl der Fremdwörter in Grenzen
    • Stil: gesamt betrachtet klar, verständlich
    • Plagiate: manche Zitate sind nicht ausgewiesen
  • Illustrationen: gesamt 41
    • Art: 17 Gemälde, 15 Stiche, 4 Fotos, 2 Karten, 1 Schaubild, 1 Zeichnung, 1 Karikatur
    • Platzierung und Beschriftung: alle Illustrationen am rechten Textrand eingefügt, alle mit Beschriftung, jedoch im Text keine Verweise darauf
    • Häufigkeit: sehr viele Abbildungen, ca. 1-3 pro PDF-Seite
  • Andere Zusatzmaterialien:
    • keine Filme, Audio, Simulationen etc. vorhanden
    • am Ende des Artikels befindet sich ein Link zu einer Zeitleiste mit einer chronologischen Übersicht mit den wichtigsten Ereignissen
  • Interne Link-/Verweis-Struktur:
    • Form: Hyperlinks zu Begriffen auf andere Wikipediaeinträge, Fußnoten verlinkt zu den Literaturangaben am Textende
    • Häufigkeit/Menge: Artikel enthält 264 interne Links (entspricht 3-20 pro PDF-Seite), 86 Fußnoten
  • Kategorisierung:
    • Französische Revolution
    • Aufklärung
    • Verfassungsgeschichte
    • 1789
    • 1791
    • 1793
    • 1795
    • 1799
  • Belege:
    • Form: Zitate sind mit Fußnoten ausgewiesen, die Herkunft der Information angeben, zahlreiche Zitate
    • Art: Weblinks, Literatur
    • Menge: zahlreiche Referenzen
  • Weiterführende Literatur:
    • Menge: 19 Werke angegeben (15 deutschsprachig, 3 englisch, 1 französisch)
    • Gewicht/Bedeutung: Einzelwerke, wissenschaftliche Literatur, Nachschlagewerk
  • Weiterführende Links (= externe Links):
    • Menge: 9 externe Links
    • Form: Angabe unterschiedlich (URL, Titel des Zieldokuments, Information zum Inhalt)
    • Art: Link auf Webseiten
  • Sonstige Merkmale:
    • am Ende des Artikels Hinweis auf chronologische Übersicht (interner Link)
    • bei dem Kapitel „Die Nationalversammlung auf dem Weg zur Verfassung“, das das erste Unterkapitel von „Die konstitutionelle Monarchie“ ist, gibt es zwei eigenständige Hauptartikel: „Konstituante“ und „Verfassung des 3. September 1971“

Beschreibung der Metadaten

  • AutorIn - AutorInnen:
    • folgende AutorInnen haben über 20 Edits zum Lemma: Joachimbelz, Liberal Freemason, Aka, Barnos, Prissantenbär, Duden-Dödel
    • gesamt: 952 Editors (516 IP-Adressen)
  • Datum:
    • erster Eintrag: 14. April 2002
    • letzter Eintrag: 4. Mai 2010 (nach diesen Datum noch weitere Änderungen, jedoch arbeite ich mit der Version vom 21. Mai 2010 – danach eher kleinere, weniger relevante Änderungen)
  • Versionen:
    • Beschreibung der Versionierungsgeschichte
      • Häufigkeit: 2088 Edits, davon 852 kleine Änderungen (40,8%)
      • zeitliche Verteilung: 14. April 2002 – 20. Juni 2010
        • 2002: 7 Edits, 2003: 49 Edits, 2004: 456 Edits, 2005: 525 Edits, 2006: 392 Edits, 2007: 464 Edits, 2008: 66 Edits, 2009: 96 Edits, 2010: 33 Edits
      • Art der Änderungen: erste Artikelversion sehr kurz, regelmäßig Ergänzungen, umfangreiche inhaltliche Überarbeitung des Users „Barnos“ am 25. August 2007, danach Ergänzungen, Änderung von Jahreszahlen, etc.
      • Struktur der Co-AutorInnen: zwischen 1-162 Edits pro AutorIn (durchschnittlich 2,2 pro User)
      • keine Korrelation des Versionierungsverlaufes mit medialen u. a. Ereignissen festgestellt (es gibt 3-4 Zeitpunkte mit sehr vielen Änderungen, jedoch sonst eher unregelmäßig über den Zeitraum verteilt)
  • Diskussionen:
    • Beschreibung des Diskussionsverlaufs
      • Häufigkeit: 21 PDF-Seiten, gegliedert in 45 Diskussionskapitel
      • zeitliche Verteilung
        • erster Eintrag: 12. Juli 2003
        • letzter Eintrag: 26. April 2010 (nach meiner Permalink-Version)
      • Art der Diskussionen
        • inhaltlich: falsche Jahreszahlen, Urteil vs. Feststellung, Fehlen von Quellenangaben, Überschneidungen und Wiederholungen, Hinweis auf Ergänzungen oder Bildmaterial, Unklarheiten, Missverständnisse, Verbesserungsvorschläge, etc.
        • formal: Satzbau, Rechtschreibfehler, Grammatikfehler, Tippfehler (kleinere Fehler)
        • Aufruf zur Überarbeitung
      • Stil der Diskussionen: unterschiedlich (fachlich, nüchtern, polemisch, konsensual, etc.)


Inhaltsanalyse

  • Stichworte:
    • Kern-Aussagen:
      • Einleitung: Überblick, Gliederung in drei Phasen
      • vorrevolutionäre Situation: Krise des französischen Absolutismus, Finanznöte, aufklärerisches Denken und Politisierung, Teuerungen und Missernten
      • politischer und sozialer Umwälzungsprozess: vielschichtiger Prozess, Einberufung der Generalstände, Sturm auf die Bastille, Kampf gegen Feudalherrschaft, Erklärung der Menschenrechte, Ende der Ständegesellschaft
      • Nationalversammlung, Kräfte der Gegenrevolutionen, Flucht der königlichen Familie
      • Erste französische Republik: Nationalkonvent
      • Urteil gegen Ludwig XVI.
      • Jakobiner und Sansculotten im Radikalisierungsprozess
      • Terror und Entchristianisierung, Robespierre
      • Revolution als Motor kulturellen Wandels: Stabilisierungsversuche, neue Verfassung
      • Napoleon Bonaparte
    • Perspektive/Erkenntnis-Interesse/Zielpublikum: breite Schichten der Bevölkerung, SchülerInnen (StudentInnen), an alle, die am Thema interessiert sind
    • Schwerpunkte: Akzente – schwierig, da der Text sehr ausführlich ist und parallel laufende Ereignisse miteinbeziehen will, breites Spektrum an Informationen
  • In Bezug auf die als wichtig erachteten Informationen:
    • Auslassungen (Informationen, die fehlen)
    • Fehler (Informationen, die vorhanden, aber falsch sind)
    • Varianten (Informationen, die unterschiedliche gewichtet oder ausgeführt werden = Ermessensfrage)
    • Aktualität: momentan keine aktuellen Diskussionen über das Thema (keine aktuelle Frage in der Öffentlichkeit)

Fazit und Schlussfolgerungen

  • Kann und soll auch eine persönliche Einschätzung der Qualität des Eintrages beinhalten.
  • Kann auf offene Fragen hinweisen.
  • Unbedingt auch die Ergebnisse mit der im ersten Block erstellten Kriterien-Liste «Was ist ein guter Wikipedia-Eintrag» abgleichen! (diese Liste liefert keine abzuarbeitende Kriterien, sondern versteht sich als Gegencheck)

Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia

Permalink French Revolution vom 21. Mai 2010, 20:40

Permalink Diskussion zum Lemma vom 21. Mai 2010, 20:45

Formale Analyse

Beschreibung des Eintrages

  • Länge: ca. 63.000 Zeichen (mit Leerzeichen), 53.000 Zeichen (ohne Leerzeichen), 10.000 Wörter, 17 PDF-Seiten – nur Artikel (ohne Inhaltsverzeichnis, ohne Fußnoten, ohne Literaturangaben, etc.)
  • Gliederung und Aufbau: Einleitung, 8 Kapitel mit jeweils 2-7 Unterkapitel, Anmerkungen, Referenzen, externe Links
  • Sprache:
    • Richtigkeit (Orthographie, Grammatik): keine schwerwiegenden Fehler gefunden
    • Konsistenz/Einheitlichkeit: Text wirkt relativ einheitlich
    • Komplexität: Satzlänge variiert, teilweise komplexere Sätze, auch verschachtelte Satzkonstruktionen vorhanden, französisches Zitat nicht übersetzt
    • Stil: gesamt betrachtet relativ klar, verständlich
    • Plagiate: Zitate sind ausgewiesen, sonst nichts gefunden
  • Illustrationen: gesamt 13
    • Art: 6 Gemälde, 3 Stiche, 2 Karikaturen, 1 Zeichnung, 1 Foto
    • Platzierung und Beschriftung: Abbildungen an den Texträndern, alle beschriftet, teilweise Verlinkungen in den Beschriftungen
    • Häufigkeit: deutlich weniger als in deutscher Wikipedia, kaum Abbildungen zu Personen vorhanden, nicht alle ident mit denen der deutschen WIkipedia
  • Andere Zusatzmaterialien:
    • 2 Audios: Auszüge aus Paul Wranitzkys Symphonie Op. 31
    • historische Zeitleiste mit 32 internen Links, von Celtic Gaul bis Modern France
  • Interne Link-/Verweis-Struktur:
    • Form: Hyperlinks zu Begriffen auf andere Wikipediaeinträge, Fußnoten verlinkt zu den Literaturangaben am Textende
    • Häufigkeit/Menge: Artikel enthält 352 interne Links (entspricht 2-47 pro PDF-Seite), 116 Fußnoten
  • Kategorisierung:
    • French Revolution
    • 18th-century rebellions
    • 18th-century revolutions
  • Belege:
    • Form: Zitate sind mit Fußnoten ausgewiesen, die Herkunft der Information angeben, zahlreiche Zitate
    • Art: Weblinks, Literatur
    • Menge: zahlreiche Referenzen
  • Weiterführende Literatur:
    • Menge: 24 Werke angegeben (alle englischsprachig)
    • Gewicht/Bedeutung: Einzelwerke, wissenschaftliche Literatur, Nachschlagewerke (v.a. Encyklopaedia Britannica)
  • Weiterführende Links (= externe Links)
    • Menge: 7 externe Links
    • Form: Angabe unterschiedlich (URL, Titel des Zieldokuments verlinkt, Information zum Inhalt)
    • Art: Link auf Webseiten
  • Sonstige Merkmale:
    • sehr viele Kapitel sind auch als eigenständige Artikel ausgegliedert worden, worauf zu Beginn jedes betreffenden Kapitels hingewiesen wird
    • am Ende des Artikels befindet sich eine Liste mit dazupassenden / weiterführenden Artikeln
    • Hinweise zu Beginn mancher Unterkapitel auf Fehlen von Angaben zur Informationsherkunft und Aufruf zur Mitarbeit zur Verbesserung

Beschreibung der Metadaten

  • AutorIn - AutorInnen:
    • folgende AutorInnen haben über 60 Edits zum Lemma: Jmabel, Curps, Bobet, UberCryxic, Gomm
    • gesamt: 3024 Editors (1865 IP-Adressen)
  • Datum:
    • erster Eintrag: 25. Feber 2002
    • letzter Eintrag: 11. Mai 2010 (nach diesem Datum noch weitere Änderungen, jedoch arbeite ich mit der Version vom 21. Mai 2010 – danach eher kleine, weniger relevante Änderungen)
  • Versionen:
    • Beschreibung der Versionierungsgeschichte:
      • Häufigkeit: 6765 Edits, davon 2027 kleinere Äderungen (30%)
      • zeitliche Verteilung: 25. Feber 2002 – 18. Juni 2010
      • 2002: 17 Edits, 2003: 126 Edits, 2004: 408 Edits, 2005: 1325 Edits, 2006: 2697 Edits, 2007: 1169 Edits, 2008: 689 Edits, 2009: 214 Edits, 2010: 118 Edits
      • Art der Änderungen: erste Artikelversion sehr kurz, regelmäßig Ergänzungen und Erweitungen
      • Struktur der Co-AutorInnen: zwischen 1-212 Edits pro AutorIn (durchschnittlich 2,2 pro User)
      • keine Korrelation des Versionierungsverlaufes mit medialen u. a. Ereignissen festgestellt (es gibt ca. 3 Zeitabschnitte mit sehr vielen Änderungen, jedoch sonst eher unregelmäßig über den Zeitraum verteilt)
  • Diskussionen:
    • Beschreibung des Diskussionsverlaufs:
      • Häufigkeit: 14 PDF-Seiten, gegliedert in 26 Diskussionskapitel
      • zeitliche Verteilung:
        • erster Eintrag: 30. März 2002
        • letzter Eintrag: 3. Mai 2010 (nach meiner Permalink-Version)
      • Art der Diskussionen:
        • inhaltlich: Fehler bei Jahreszahlen, Notwendigkeit von Verbesserungen des Inhalts, inhaltliche Unklarheiten, Hinweise auf fehlende Herkunftsangaben bei Zitaten oder Absätzen, Einfügen von Bildern (nicht alle sind passend), Rolle der Frauen unterrepräsentiert, Vergleich mit Revolutionen im selben Zeitraum in anderen Ländern gewünscht
        • formal: Satzbau, Grammatikfehler, Rechtschreibfehler, Tippfehler (kleinere Fehler)
        • Aufruf zur Überarbeitung und Verbesserung
      • Stil der Diskussionen: unterschiedlich (polemisch, nüchtern, fachlich, konsensual etc.)


Inhaltsanalyse

  • Stichworte:
    • Kern-Aussagen:
      • Einleitung: Überblick über Ereignisse und zeitliche Einordnung
      • mehrere Gründe aufgezeigt
      • vorrevolutionäre Situation: Finanzkrise, Einberufung der Generalstände, Nationalversammlung
      • Sturm auf die Bastille, Weg in Richtung Verfassung, Marsch der Frauen nach Versailles, Rolle der Kirche, Radikalisierungen, Flucht der königlichen Familie
      • Krieg und Gegenrevolution
      • Urteil gegen Ludwig XVI.
      • Terror, Robespierre
      • neue Regierung
      • Rolle der Frauen
      • Vermächtnis: Aufmerksamkeit, Bedeutung
    • Perspektive/Erkenntnis-Interesse/Zielpublikum: breite Schichten der Bevölkerung, SchülerInnen (StudentInnen), an alle, die am Thema interessiert sind
    • Schwerpunkte: Akzente – schwierig, da der Text relativ ausführlich ist und parallel laufende Ereignisse miteinbeziehen will, breites Spektrum an Informationen
  • In Bezug auf die als wichtig erachteten Informationen:
    • Auslassungen (Informationen, die fehlen)
    • Fehler (Informationen, die vorhanden, aber falsch sind)
    • Varianten (Informationen, die unterschiedliche gewichtet oder ausgeführt werden = Ermessensfrage)
    • Aktualität: momentan keine aktuellen Diskussionen über das Thema (keine aktuelle Frage der Öffentlichkeit)


Fazit und Schlussfolgerungen

  • Kann und soll auch eine persönliche Einschätzung der Qualität des Eintrages beinhalten.
  • Kann auf offene Fragen hinweisen.
  • Unbedingt auch die Ergebnisse mit der im ersten Block erstellten Kriterien-Liste «Was ist ein guter Wikipedia-Eintrag» abgleichen! (diese Liste liefert keine abzuarbeitende Kriterien, sondern versteht sich als Gegencheck)

Vergleich mit gedruckten Werken

Brockhaus

  • Publikation (Geschichte, Anspruch, Zielpublika, Traditionen, Vorgänger, Mitarbeitende, Auflagenentwicklung etc.)


Großer Ploetz

  • Publikation (Geschichte, Anspruch, Zielpublika, Traditionen, Vorgänger, Mitarbeitende, Auflagenentwicklung etc.)