Medien der Geschichte 14.04.2008: Unterschied zwischen den Versionen

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* Der Verlauf des Kalifornischen Goldrausches und das Leben als Goldgräber sind durch Zeitungsartikel, Illustrationen, Fotografien, Tagebucheintragungen und Briefe gut dokumentiert und nachvollziehbar. Insbesondere die von Goldgräbern verfassten Briefe und Tagebücher ergeben ein deutliches Bild von den Zuständen und Erlebnissen aus dem 'Wilden Westen'.
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* Auch wenn es sich bei Goldgräbergeschichten und bei Nachrichten über wertvolle Goldfunde grösstensteils um Gerüchte handelte, wurde der mündlichen Kommunikation grosse Beachtung geschenkt. Dies mag einerseits daran gelegen haben, dass zur damaligen Zeit eine durch das Goldfieber verursachte euphorische Stimmung herrschte und andererseits, weil keine anderen Quellen zur Überprüfung solcher Gerüchte zur Verfügung standen.
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* Weil die Überprüfung von Informationen aus Zeitungsberichten einige Zeit in Anspruch nahm, wurden Zeitungsartikel zu Beginn des 19. Jahrhunderts eher skeptisch betrachtet.
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* Mit dem Aufkommen der telegrafischen Kommunikation Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Nachrichten in Zeitungen und Journalen weltweit am selben Tag verfügbar, was zu höherer Glaubwürdigkeit gegenüber Medieninhalten führte.

Version vom 10. April 2008, 16:19 Uhr

Goldrausch in Kalifornien

1. Kontext und Verlauf des Goldrausches (The Gold Rush)

2. Mediale Darstellungsformen


Zeitungsartikel.jpg


Gold4.jpg


Trail.jpg


Sf panomap 1846-7.jpg


Sf during goldrush.jpg


3. Thesen

  • Der Verlauf des Kalifornischen Goldrausches und das Leben als Goldgräber sind durch Zeitungsartikel, Illustrationen, Fotografien, Tagebucheintragungen und Briefe gut dokumentiert und nachvollziehbar. Insbesondere die von Goldgräbern verfassten Briefe und Tagebücher ergeben ein deutliches Bild von den Zuständen und Erlebnissen aus dem 'Wilden Westen'.
  • Auch wenn es sich bei Goldgräbergeschichten und bei Nachrichten über wertvolle Goldfunde grösstensteils um Gerüchte handelte, wurde der mündlichen Kommunikation grosse Beachtung geschenkt. Dies mag einerseits daran gelegen haben, dass zur damaligen Zeit eine durch das Goldfieber verursachte euphorische Stimmung herrschte und andererseits, weil keine anderen Quellen zur Überprüfung solcher Gerüchte zur Verfügung standen.
  • Weil die Überprüfung von Informationen aus Zeitungsberichten einige Zeit in Anspruch nahm, wurden Zeitungsartikel zu Beginn des 19. Jahrhunderts eher skeptisch betrachtet.
  • Mit dem Aufkommen der telegrafischen Kommunikation Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Nachrichten in Zeitungen und Journalen weltweit am selben Tag verfügbar, was zu höherer Glaubwürdigkeit gegenüber Medieninhalten führte.