Open Library: Unterschied zwischen den Versionen

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"What if there were a library that held every book? Not every book on sale, or every important book, or even every book in English, but simply every book — a key part of our planet's cultural legacy." (The Open Library : About us)
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Bei [http://demo.openlibrary.org Open Library] handelt es sich um das das Projekt einer eigentlichen digitalen Weltbibliothek mit der Idee, jedem Buch der Welt (mindestens) eine Seite im [http://www.inter.net Internet] zu erstellen. Es befindet sich seit Frühjahr 2007 in der Testphase. Das Projekt baut auf dem gleichnamigen Digitalisierungsprojekt des [http://www.internetarchive.org Internet Archive] auf. Dieses wiederum ist Teil der [http://www.opencontentalliance.org Open Content Alliance], welche sich als Antwort auf [http://books.google.com Google Books] konstituiert hat. Initiator und Leiter des Projekts ist der erst 22-jährige [http://en.wikipedia.org/wiki/Aaron_Swartz Aaron Swartz].
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Bei [http://demo.openlibrary.org open Library] handelt es sich um das das Projekt einer eigentlichen digitalen Weltbibliothek mit der Idee, jedem Buch der Welt (mindestens) eine Seite im [http://www.inter.net Internet] zu erstellen. Es befindet sich seit Frühjahr 2007 in der Testphase. Das Projekt baut auf dem gleichnamigen Digitalisierungsprojekt des [http://www.internetarchive.org Internet Archive] auf. Dieses wiederum ist Teil der [http://www.opencontentalliance.org Open Content Alliance], welche sich als Antwort auf [http://books.google.com Google Books] konstituiert hat. Initiator und Leiter des Projekts ist der erst 22-jährige [http://en.wikipedia.org/wiki/Aaron_Swartz Aaron Swartz].
  
 
==Idee==
 
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Open Library geht grundsätzlich – anders als grosse Verbundkataloge wie [http://www.worldcat.org worldcat] oder Metakataloge wie [http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html KVK] – nicht von bibliothekarischen Beständen aus, sondern von Büchern als zu repräsentierenden Objekten. Die Bücher beschreibende Daten (bibliografische Beschreibungen und weitere Metadaten) sind wie in einem [http://de.wikipedia.org/wiki/wiki wiki] frei editierbar. Dabei können alle Inhalte (Autoren, Titel, ISBN, aber natürlich auch Buchbesprechungen, etc.) verändert werden, erhalten bleibt aber die Datenstruktur, welche die maschinelle Lesbarkeit garantieren soll.
 
Open Library geht grundsätzlich – anders als grosse Verbundkataloge wie [http://www.worldcat.org worldcat] oder Metakataloge wie [http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/kvk.html KVK] – nicht von bibliothekarischen Beständen aus, sondern von Büchern als zu repräsentierenden Objekten. Die Bücher beschreibende Daten (bibliografische Beschreibungen und weitere Metadaten) sind wie in einem [http://de.wikipedia.org/wiki/wiki wiki] frei editierbar. Dabei können alle Inhalte (Autoren, Titel, ISBN, aber natürlich auch Buchbesprechungen, etc.) verändert werden, erhalten bleibt aber die Datenstruktur, welche die maschinelle Lesbarkeit garantieren soll.
  
Mittels des Prinzips, dass die Seiten von allen Benutzern und Benutzerinnen online verändert und ausgebaut werden können, soll Open Library eine "wahre Bibliothek der Ideen" werden, ein von Benutzern gewobenes Netz, dessen Knoten Bücher darstellen. Die Verbindungen können in alle Richtungen gehen, beispielsweise:
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Mittels des Prinzips, dass die Seiten von allen Benutzern und Benutzerinnen online verändert und ausgebaut werden können, soll open library eine "wahre Bibliothek der Ideen" werden, ein von Benutzern gewobenes Netz, dessen Knoten Bücher darstellen. Die Verbindungen können in alle Richtungen gehen, beispielsweise:
  
 
* thematisch anhand verschiedener Sacherschliessungs- und Klassifizierungsmethoden sowie freier Stichwortvergabe ([[Social_Tagging|tagging]]) zu verwandten Büchern;
 
* thematisch anhand verschiedener Sacherschliessungs- und Klassifizierungsmethoden sowie freier Stichwortvergabe ([[Social_Tagging|tagging]]) zu verwandten Büchern;
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==Datenformate==
 
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Die Realisierung von open library verlangte von den Entwicklern eine Datenbank, die verschiedenen Anforderungen gerecht wird. Einerseits soll sie Millionen von Aufnahmen inklusive deren Editionen speichern und darüber hinaus jedem Benutzer und jeder Benutzerin Änderungen ermöglichen. Über alle Änderungen werden dabei die je nach Objekt (d.h. Buch, Autor, Benutzer, Verlag, etc.) unterschiedlichen Datenstrukturen erhalten bleiben. Eine eigens programmierte [http://de.wikipedia.org/wiki/Objektorientierte_Datenbank objektorientierte Datenbank] namens ThingDB erfüllt diese Anforderungen. Die Darstellung der Daten erfolgt über die wiki-Software [http://infogami.com infogami], in welcher die einzelnen Seiten je nach Objekt unterschiedlich strukturierte Ansichts- und Eingabemöglichkeiten offerieren.
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==Aufnahme und Kontroverse==
 
==Aufnahme und Kontroverse==
 
In der bibliothekarischen Fachliteratur hat das Projekt open library bis anhin kaum Widerhall gefunden. Doch haben schon zahlreiche Bibliotheken Katalogdaten zur Verfügung gestellt. Eine breitere Diskussion findet in Weblogs statt, häufig mit einem Schwerpunkt auf der Programmierung.
 
In der bibliothekarischen Fachliteratur hat das Projekt open library bis anhin kaum Widerhall gefunden. Doch haben schon zahlreiche Bibliotheken Katalogdaten zur Verfügung gestellt. Eine breitere Diskussion findet in Weblogs statt, häufig mit einem Schwerpunkt auf der Programmierung.
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*Programmierung
 
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*Digitale Bibliothek
 
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*wiki
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*worldcat
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*USA

Version vom 21. März 2008, 13:16 Uhr

"What if there were a library that held every book? Not every book on sale, or every important book, or even every book in English, but simply every book — a key part of our planet's cultural legacy." (The Open Library : About us)

Bei open Library handelt es sich um das das Projekt einer eigentlichen digitalen Weltbibliothek mit der Idee, jedem Buch der Welt (mindestens) eine Seite im Internet zu erstellen. Es befindet sich seit Frühjahr 2007 in der Testphase. Das Projekt baut auf dem gleichnamigen Digitalisierungsprojekt des Internet Archive auf. Dieses wiederum ist Teil der Open Content Alliance, welche sich als Antwort auf Google Books konstituiert hat. Initiator und Leiter des Projekts ist der erst 22-jährige Aaron Swartz.

Idee

Open Library geht grundsätzlich – anders als grosse Verbundkataloge wie worldcat oder Metakataloge wie KVK – nicht von bibliothekarischen Beständen aus, sondern von Büchern als zu repräsentierenden Objekten. Die Bücher beschreibende Daten (bibliografische Beschreibungen und weitere Metadaten) sind wie in einem wiki frei editierbar. Dabei können alle Inhalte (Autoren, Titel, ISBN, aber natürlich auch Buchbesprechungen, etc.) verändert werden, erhalten bleibt aber die Datenstruktur, welche die maschinelle Lesbarkeit garantieren soll.

Mittels des Prinzips, dass die Seiten von allen Benutzern und Benutzerinnen online verändert und ausgebaut werden können, soll open library eine "wahre Bibliothek der Ideen" werden, ein von Benutzern gewobenes Netz, dessen Knoten Bücher darstellen. Die Verbindungen können in alle Richtungen gehen, beispielsweise:

  • thematisch anhand verschiedener Sacherschliessungs- und Klassifizierungsmethoden sowie freier Stichwortvergabe (tagging) zu verwandten Büchern;
  • mittels definierter Relationen zwischen Einträgen gemäss dem Datenmodell FRBR zu anderen Ausgaben, Übersetzungen oder Adaptionen;
  • über kontextsensitive Links und Suchdienste zu Buchhändlern (im Netz oder der Region) ebenso wie zu Bibliotheken mit entsprechenden Beständen;
  • und schliesslich per download zur digitalen Entsprechung des Titels, die entweder bereits vorhanden ist oder durch einen Scan-Auftrag erstellt wird.

Inhalt

Datenformate

Technologie

Die Realisierung von open library verlangte von den Entwicklern eine Datenbank, die verschiedenen Anforderungen gerecht wird. Einerseits soll sie Millionen von Aufnahmen inklusive deren Editionen speichern und darüber hinaus jedem Benutzer und jeder Benutzerin Änderungen ermöglichen. Über alle Änderungen werden dabei die je nach Objekt (d.h. Buch, Autor, Benutzer, Verlag, etc.) unterschiedlichen Datenstrukturen erhalten bleiben. Eine eigens programmierte objektorientierte Datenbank namens ThingDB erfüllt diese Anforderungen. Die Darstellung der Daten erfolgt über die wiki-Software infogami, in welcher die einzelnen Seiten je nach Objekt unterschiedlich strukturierte Ansichts- und Eingabemöglichkeiten offerieren.

Aufnahme und Kontroverse

In der bibliothekarischen Fachliteratur hat das Projekt open library bis anhin kaum Widerhall gefunden. Doch haben schon zahlreiche Bibliotheken Katalogdaten zur Verfügung gestellt. Eine breitere Diskussion findet in Weblogs statt, häufig mit einem Schwerpunkt auf der Programmierung.

Links

Literatur

  • Foster, Andrea, "An upstart web catalog challenges an academic-library giant", Chronicle of Higher Education, February 22, 2008.

Tags

  • Katalogisierung
  • Programmierung
  • Digitale Bibliothek
  • wiki
  • worldcat
  • USA